Die Düsseldorfer Tabelle bildet die wirtschaftliche Realität vieler Eltern nicht mehr ab. Das schadet Kindern, Vätern und Familien gleichermaßen.
Die aktuelle Ausgestaltung des Unterhaltsrechts führt bei Eltern mit niedrigen und mittleren Einkommen dazu, dass der notwendige Eigenbedarf faktisch unterschritten wird. Eine eigenständige, existenzsichernde Lebensführung wird so für viele unmöglich.
Diese Petition richtet sich nicht gegen Kinder, nicht gegen Mütter und nicht gegen Unterhalt an sich – sondern gegen ein System, das die Lebensrealität nicht mehr abbildet und damit langfristig allen schadet.
Gerechtigkeit im Unterhaltsrecht bedeutet, die Lebensrealität heutiger Familien anzuerkennen und Verantwortung auf beiden Seiten fair zu würdigen.
„Ich bitte den Deutschen Bundestag, das Unterhaltsrecht grundlegend zu überprüfen und die Selbstbehaltsregelungen der Düsseldorfer Tabelle realitätsnah an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten anzupassen. Der derzeitige Selbstbehalt unterschreitet für viele unterhaltspflichtige Eltern das Existenzminimum, insbesondere bei niedrigen und mittleren Einkommen sowie bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Ziel ist ein gerechter, existenzsichernder Unterhalt im Sinne des Kindeswohls in der Praxis.“
René Lantzsch
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass unser aktuelles Unterhaltsrecht nicht mehr zur Lebensrealität moderner Eltern passt.
Ich habe FairBessern ins Leben gerufen, um denjenigen eine Stimme zu geben, die im Paragraphendschungel oft vergessen werden: den Kindern und den Eltern, die echte Partnerschaftlichkeit leben wollen.
Wir fordern eine Reform, die nicht bestraft, sondern Gerechtigkeit und Existenzsicherung für alle Beteiligten schafft.